Pool-Service-Technologie

Erhaltung des Wassers im Becken 

    Komfortable Bedingungen für das Baden im Schwimmbecken sind nur dann möglich, wenn alle Wasserstandsnormen eingehalten werden. 
     Das Becken ist eine ideale Umgebung für die Entwicklung von Algen und Mikroorganismen, und wenn diese Prozesse nicht rechtzeitig verhindert werden, beginnt das Wasser zu blühen, nimmt einen unangenehmen Geruch an und wird dadurch gefährlich für die menschliche Gesundheit. 
     Es ist nicht möglich, das Becken mit einem einzigen Filter oder einem häufigen Wasserwechsel zu reinigen, da die Filter die Mikroorganismen nicht aufhalten und lassen Bakterien und Pilze weiter wachsen. Daher ist es notwendig, effektivere Methoden zu verwenden - spezielle Präparate für die Behandlung des Wassers im Schwimmbecken. 

Der gesamte Prozess der Wasserbehandlung im Becken mit Chemikalien kann in mehrere Hauptstufen unterteilt werden: 

  1. Korrektur des pH-Wertes 

  2. Desinfektion des Wassers

  3. Verhinderung von Algenwachstum

  4. Koagulation 

Bei der Messung der Wasserhärte und des Chlorgehalts helfen diverse Tester.

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Also an die Arbeit: 

  1. Zuerst Eisen-, Mangan- und andere Metallpartikel aus dem Becken entfernen. Die Aufgabe wird von einem Metallentfernungsmittel erfüllt, das die Filtration unabhängig von der pH-Messung des Wassers verbessert. 

  2. Der nächste Schritt in der Wasseraufbereitung ist die Angleichung des pH-Wertes. Der optimale pH-Wert im Wasser (7,0-7,4) gewährleistet die Wirksamkeit der Chemikalien und angenehme Bedingungen für die Badenden (keine Haut- und Augenreizung). Das verhindert auch die Bildung von Kalkablagerungen und die Korrosion des Schwimmbeckens. 

  3. Die Desinfektion des Schwimmbadwassers erfolgt in zwei Richtungen: Erstbehandlung (Schockchlorung); vorbeugende Behandlung (lang anhaltendes Chlor). Damit die Schockdesinfektion die besten Ergebnisse bringt und alle schädlichen Mikroorganismen vernichtet werden - dauert sie etwa 10 Stunden, deshalb ist es besser, das chemische Mittel abends ins Wasser zu geben, und das Becken ist morgens sauber. Danach ist nur noch eine laufende Wasseraufbereitung mit langsam löslichen Präparaten 1-3 Mal pro Woche durchzuführen. 

  4. In Freibädern bekämpft Chlor nicht immer 100 %-ig Algen. Deshalb ist es notwendig, zusätzlich spezielle Mittel zur Vernichtung der Wasservegetation einzusetzen, nämlich Präparate aus der Gruppe der Algizide. Solche chemischen Verbindungen dringen in Algenblüten ein und töten sie vollständig ab. Um Zeit zu sparen, kann diese Phase gleichzeitig mit der Schockdesinfektion durchgeführt werden, jedoch nicht früher als 5-6 Stunden. Und zwecks Vorbeugung ist dem Wasser regelmäßig eine "prophylaktische Dosis" zuzugeben. 

  5. Wenn Trübungen (organische und mineralische Partikel) im Becken auftreten, die das Filtersystem nicht bekämpfen kann, sind Koaguliermittel zu verwenden. Das Präparat ist nur bei Bedarf und nicht regelmäßig zu verwenden, da sich der Filter sonst mit der Zeit verstopfen kann. 

  6. Es gibt zusätzliche chemische Reagenzien, die für die Beckenpflege verwendet werden. Für die Kontrolle von Mineralablagerungen werden Beckenmittel auf der Basis anorganischer Säurelösungen eingesetzt. Dank alkalischen Präparaten kann der Belag an der Linie des Wasserpegels beseitigt werden.  

 Alle Chemikalien sind gemäß den Anweisungen auf der Verpackung zu verwenden!!!!! 

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Vorbereitung des Schwimmbeckens auf Überwinterung  

​      Das wichtigste Prinzip ist, das Becken vor dem ersten starken Frost zu schützen. Das Becken soll über den Winter nicht leer bleiben. Das Hauptrisiko ist, dass sich das Volumen des Bodens um das Becken beim Einfrieren ändert. Durch das Einfrieren und Auftauen des Grundwassers in unmittelbarer Nähe des Beckens steigt die Belastung der Wände rasch an, was zur Wandbeschädigung führen kann. Das Wasser sorgt für einen natürlichen Druck im Becken und widersteht dem Einfluss des Grundwassers. Darüber hinaus bildet das Wasser eine natürliche Wärmeisolierung und schützt die Beckenwände vor starken Temperaturschwankungen.  

      Vor der Wartung das Wasser im Becken im normalen Filtrationsmodus 2-3 Stunden lang chloren (Sie können auch Algizid hinzufügen). Der Filter wird dann in den Modus Rückspülung und folgend in den Modus Verdichtung und wieder in den normalen Filtrationsmodus umgeschaltet. Danach das Filtersystem ausschalten.  

       Im nächsten Schritt einen Teil des Beckenwassers bis etwa 10 cm unter den Skimmer und die Düsen ablassen. Für die Volumenausdehnung des gefrierenden Wassers sind Kompensatoren zu installieren. Als Kompensatoren können leicht mit Sand gefüllte Plastikflaschen und Kanister (zwecks Belastung) verwendet werden. Zusätzlich ist es möglich, 5 cm dicke Polystyrolplatten (mit angebrachtem zusätzlichem Gewicht, damit sie nicht vom Wind angehoben werden) entlang der Beckenwände in einem Abstand von 5-10 cm von der Beckenwand zu verlegen. 

      Dann alle Elemente des Hydrauliksystems (Wasserpumpe, Whirlpoolpumpe, Pumpe des Heizsystems) trennen. Die nicht demontierbaren Elemente des Zubehörs sollen frei von Wasser und die losen Enden der Rohre verstopft sein.  In den Nischen des Skimmers, der Lampen und Düsen Styroporstopfen montieren. Den Sand aus dem demontierten Filter in ein anderes Gefäß entfernen. Die Teile des Geräts an einem trockenen Ort lagern. 

      In diesem Zustand muss das Becken so lange bleiben, bis der Frost vollständig weg ist und das Eis im Becken von selbst geschmolzen ist.